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Ostukraine: Zivilisten in Wohnkomplex getötet

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Ostukraine: Zivilisten in Wohnkomplex getötet

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Bei schweren Gefechten in der Ostukraine sind mindestens elf Zivilisten getötet worden, darunter offenbar auch ein Kind.

Die meisten Opfer starben beim teilweisen Einsturz eines viergeschossigen Wohnhauses
in Snischne, 75 Kilometer östlich der Industriemetropole Donezk

Augenzeugen berichteten vom Angriff eines Kampfflugzeugs.

Die ukrainische Regierung wies eine Verantwortung für die Explosion zurück.

Eine verzweifelte Anwohnerin sagte:

“Nach der Detonation rannte ich davon und sah einen Bewohner meines Wohnblocks. Er und seine Frau haben sich gerade eine Wohnung hier gekauft. Der Mann schrie: “Mein Kind war da drin!”.
Überall war dichter Rauch. Als der sich verzog, rannte ich zurück und sah meinen Ehemann in der Ruine stehen. Er trug nur seine Unterwäsche.”

Unweit von Snischne im ukrainischen Grenzort Izvaryne in der Region Luhansk sind bei Granatenbeschuss durch prorussische Separatisten nach Angaben der staatlichen ukrainischen Nachrichtenagentur UNIAN acht ukrainische Soldaten getötet worden. Bis zu 12 Soldaten seien schwer verletzt worden.

Das ukrainische Präsidialamt bestätigte inzwischen, dass die Führung in Kiew direkten Kontakt mit den Separatisten aufnehmen wolle.