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Zwei Festnahmen nach Metrounglück in Moskau

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Zwei Festnahmen nach Metrounglück in Moskau

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Nach dem schwersten U-Bahn-Unglück in der Geschichte der Moskauer Metro hat die russische Hauptstadt mit einem Tag der Trauer der mehr als 20 Toten gedacht. Unter den insgesamt noch 150 Menschen in den Krankenhäusern der Stadt seien Dutzende Schwerverletzte, teilte das Gesundheitsministerium mit. Bei einigen bestehe Lebensgefahr. Medien berichteten, dass in der Nacht zum Dienstag an den Weichen gearbeitet worden sei. Möglicherweise könnte ein fehlerhafter Stellmechanismus an der Weiche zum Entgleisen der Waggons geführt haben. Zwei technische Angestellte der Metro wurden festgenommen. Gegen sie wird wegen Verstoßes gegen die Sicherheitsvorschriften ermittelt.

An den Metro-Stationen “Slawjanski Boulevard” und “Park Pobedy” dauerten die Reparaturarbeiten an und sollten bis zum Abend abgeschlossen sein. Waggons der U-Bahn waren am Vortag in dem Tunnel zwischen den Haltepunkten entgleist. Die Ermittler gehen von einer technischen Ursache für das Unglück aus.