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Die schrägsten Looks der Berlin Fashion Week


Kultur

Die schrägsten Looks der Berlin Fashion Week

Das Mumienkleid war einer Hingucker Looks auf der diesjährigen Berlin Fashion Week. Die Wienerin Marina Hoermanseder überraschte selbst abgebrühte Berliner Modefans mit einer ungewöhnlichen Mischung aus Bandagen, Schuppen und Schnallen. Besonders wichtig: steife Korsagen. Wie geschaffen für die exzentrische Pop-Diva Lady Gaga, die sich ein paar Entwürfe der Designerin zukommen ließ.

Hoermanseder studierte an der Berliner Esmod-Schule und absolvierte ein Praktikum bei Alexander McQueen.

Für ihre aktuelle Kollektion waren die 50er Jahre waren besonders wichtig, sagt die Schneiderin. “Das heißt, es ist doch noch mal weiblicher, eleganter und wahrscheinlich weniger beklemmend von den Looks her.”

Marina Hoermanseder bezeichnet sich selbst als Materialfetischistin mit einem Faible für Leder und steife Konstruktionen.
Das alles in Handarbeit gefertigt.

Irene Luft

Hauchzart und durchsichtig mag es Irene Luft. Die Designerin stammt ursprünglich aus Kasachstan, zog nach München und studierte dort Modedesign.
2008 gründete sie ihr eigenes Label, das ihren Namen trägt.

Modern, feminin und romantisch sind ihre handgefertigten Couture-Kleider aus Plauener Spitze. Alte Handwerkstradition in einem neuen, spektakulären Licht.

Es sind Abend- und Cocktailkleider für große Anlässe, Premieren und Bälle.
Eigentlich nicht so ganz nach dem Geschmack der Berliner Partygemeinden bedauert Irene Luft: “Vielleicht, um zu einem Event mit einem schönen Abendkleid zu gehen oder in einem Cocktailkleid, wie man das in Großstädten sieht wie in Paris oder New York oder in Berlin. Bei uns in Deutschland geht man ja eher zu jeder Art von Veranstaltung mit Jeans oder etwas legerer, und das finde ich etwas schade.”

Das Ergebnis ist extrem durchsichtig und extrem elegant. 2011 präsentierte Luft zum ersten Mal ihre Kollektion auf der Fashion Week in Berlin. Und gehört inzwischen zu den zu gefragten Namen der deutschen Modeszene.

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