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EU-Sondergipfel: Streit um Spitzenjobs geht weiter

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EU-Sondergipfel: Streit um Spitzenjobs geht weiter

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Auf dem EU-Sondergipfel in Brüssel hat die deutsche Kanzlerin Angela Merkel in ihren 60. Geburtstag hineinfeiern müssen. Grund zum Anstoßen gab es hinsichtlich der fälligen Besetzung von Spitzenämtern trotz nächtlicher Diskussionen nicht. Zu groß sind noch die Meinungsverschiedenheiten im Personalpoker um Schlüsselpositionen. Das räumte auch Gipfelchef Herman Van Rompuy am frühen Morgen ein:

“Wir müssen uns über ein Gesamtpaket einigen. Es geht um einen neuen Außenbeauftragten der Union, einen neuen Ratspräsidenten und weitere Positionen. Es wird eine umfassende Einigung für die Nominierungen benötigt oder sonst eben gar keine. ich bin mehr als sicher, dass wir uns nun am 30. August einigen.”

Bis zum dann stattfindenden nächsten Sondergipfel bleibt die dänische Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt wohl eine Favoritin für die Nachfolge von Van Rompuy.

Das fazit der Euronews-Korrespondentin in Brüssel:

“Eine Einigung ist hier in Brüssel nur über die politische Ausrichtung des neuen EU-Außenbeauftragten erzielt worden: es sollte ein Mitte-Links-Kandidat sein. Die 28 Entscheider haben nun sechs weitere Wochen zum Nachdenken. Dann wird es aber auch höchste Zeit.”