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Loch im sibirischen Boden gibt Forschern Rätsel auf

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Loch im sibirischen Boden gibt Forschern Rätsel auf

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Ein Loch im Boden Sibiriens gibt Experten Rätsel auf. Niemand weiß, wann es entstanden ist und vor allem, warum. Inzwischen sind Forscher dabei, das Loch zu untersuchen. Es hat einen Durchmesser von mehr als 80 Metern und befindet sich auf der Halbinsel Jamal, auf Deutsch bedeutet der Name “Ende der Welt.”

Der Krater, der nach Ansicht einiger Experten schon vor zwei Jahren entstanden sein könnte, liegt in einer unbewohnten und bewaldeten Gegend. In 30 Kilometern befindet sich Bowanenkowo das größte Erdgasfeld der Region.

Einige Forscher vermuten nun, dass der Klimawandel für das Loch verantwortlich ist. Durch die Erderwärmung könnte der Permafrostboden begonnen haben zu tauen. Dadurch hätten sich tief im Untergrund Salz, Eis, Wasser und Erdgas vermischt, was zu einer Explosion führte, die dann das Loch hinterließ.

Andere sehen sogenannte Pingos in der Verantwortung. Dabei handelt es sich um Bodenerhebungen, die durch unterirdische Eisstrukturen geformt werden. In diesem Fall könnte das Eis getaut sein, woraufhin der Pingo einstürzte und so das Loch bildete.

Der Theorie eines Meteoriteneinschlags erteilte das russische Katastrophenschutzministerium eine Absage. Das könne man definitiv ausschließen, hieß es. Allerdings ist man beunruhigt, denn was auch immer den Krater verursacht hat, es könnte eine Gefahr für das Gasfeld und das dazugehörende Netz an Gasleitungen sein.

Natürlich rufen solche Phänomene auch immer Verschwörungstheoretiker auf den Plan. Und deren Überzeugung, dass hier ein Ufo gelandet sei, werden weder Wissenschaftler noch Fakten erschüttern können.