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Ukraine-Konflikt: EU und USA weiten Russland-Sanktionen aus

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Ukraine-Konflikt: EU und USA weiten Russland-Sanktionen aus

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Die USA und die EU verschärfen in der Krise um die Ukraine
die Sanktionen gegen Russland.

Die neuen Strafmaßnahmen der US-Regierung zielen auf eine Reihe großer Banken sowie Unternehmen aus den Bereichen Energie und Rüstung.

Der Zugang zu US-Märkten wird für die betroffenen Unternehmen wie den Ölgiganten Rosneft und die Gazprombank des gleichnamigen Gas-Monopolisten damit deutlich eingeschränkt.

US-Präsident Barack Obama:

“Diese Schritte geschehen in enger Abstimmung mit unseren europäischen Verbündeten.
Die politische Führung in Russland soll erneut erkennen, dass ihr Verhalten im Konflikt mit der Ukraine Konsequenzen hat. Diese beinhalten eine schwächer werdende russische Wirtschaft und eine zunehmende diplomatische Isolation.”

Der Moskauer Regierung wird vorgehalten, zu wenig zur Beruhigung des sich
stetig verschärfenden Konflikts zwischen Regierungstruppen und
prorussischen Separatisten in der Ostukraine beizutragen.

Russlands Präsident Wladimir Putin reagierte während seines Brasilien-Besuchs auf die neuen Sanktionen:

“In Bezug auf die Sanktionen habe ich auch schon zu einem früheren Zeitpunkt gesagt, dass sie einen Bumerang-Effekt haben. Es gibt keinen Zweifel, dass diese Maßnahmen die russisch-amerikanischen Beziehungen in eine Sackgasse führen werden.”

Die Staats- und Regierungschefs der EU hatten bei ihrem Sondergipfel in Brüssel erstmals Sanktionen gegen
russische Unternehmen beschlossen, wenn diese zur Destabilisierung der Ukraine beitragen. Damit soll vor allem die Finanzierung der prorussischen Separatisten in der Ostukraine verhindert werden.