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Nach Flugzeugabsturz: Auch Aidsforscher und Mitstreiter unter den Toten

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Nach Flugzeugabsturz: Auch Aidsforscher und Mitstreiter unter den Toten

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Etliche Reisende an Bord des abgestürzten malaysischen Flugzeugs waren Forscher und Mitstreiter in Sachen Aidserkrankung.

Der bekannteste von ihnen ist Joep Lange aus den Niederlanden.

Lange erforschte Aids von Anfang an, seit gut dreißig Jahren. Er setzte sich vor allem dafür ein, dass Kranke in armen Ländern bezahlbare Behandlungen bekommen.

Er und die anderen wollten nach Australien, wo morgen in Melbourne der Weltaidskongress beginnt.

Man werde durch das Unglück gesammeltes Wissen verlieren, das über den einzelnen hinausgehe, sagt ein Aidsaktivist. Es gehe um ein Wissen darum, wo diese Krankheit herkomme, was der heutige Stand sei und wo man künftig sein werde.

Lange arbeitete früher für die Weltgesundheitsorganisation und leitete auch die Internationale Aidsgesellschaft.

Die Gesellschaft teilte mit, die Tagung in Melbourne werde trotz des Unglücks wie geplant stattfinden – in Anerkennung der Hingabe der Verstorbenen im Kampf gegen Aids.