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Aids-Konferenz gedenkt der MH17-Opfer

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Aids-Konferenz gedenkt der MH17-Opfer

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Die Teilnehmer der 20. Welt-Aids-Konferenz haben zu Beginn ihres Treffens in Australien der Opfer des Absturzes der Malaysian Airlines Maschine gedacht. Unter den Toten waren auch sechs Delegierte, die sich auf dem Weg nach Melbourne befanden.

Die Präsidentin der Internationalen Aids Gesellschaft, Francoise Barre-Sinoussi, forderte die Teilnehmer der Konferenz auf, mit einer Schweigeminute der Verunglückten zu gedenken.

Der australische Premierminister Tony Abbott wiederholte derweil seine Behauptung, wonach alle Beweise darauf hindeuteten, dass die Maschine aus einem von prorussischen Separatisten kontrollierten Gebiet abgeschossen worden sei.

“Gestern habe ich den russischen Handelsminister um ein Treffen gebeten. Ich habe zudem ganz klar meine Bedenken und meine Unzufriedenheit darüber geäußert, wie dieser Vorfall behandelt wird. Russisch kontrolliertes Gebiet, von Russland unterstütze Rebellen und höchstwahrscheinlich aus Russland gelieferte Waffen: Russland kann seine Hände hier nicht in Unschuld waschen.”

Abbott nahm später an einem Gedenkgottesdienst für die Opfer des Absturzes teil. Bei dem Unglück waren auch 28 Australier ums Leben gekommen, insgesamt starben 298 Menschen.