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Blutbad im Gaza-Streifen


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Blutbad im Gaza-Streifen

Mindestens 87 Menschen sind am Sonntag bei einem israelischen Artillerieangriff auf den Gazastreifen getötet worden. Über 200 Menschen wurden beim Beschuss des Viertels Sadschaija im nordöstlichen Gazastreifen verletzt. Es war der Angriff mit den meisten Todesopfern seit Beginn der israelischen Operation “Protective Edge”. Mehrere tausend Menschen flohen in Panik aus dem Viertel.

In einem nahegelegen Krankenhaus, in dem mehrere hundert Menschen Zuflucht suchten, sprach ein älterer Mann von dem schlimmsten Angriff seit dem Sechs-Tage-Krieg 1967. Eine Sprecherin der israelischen Streitkräfte verwies darauf, dass die Bewohner von Sadschaija vor zwei Tagen aufgefordert worden waren, das Viertel zu verlassen.

Seit Beginn der israelischen Offensive sind mehr als 400 Palästinenser getötet und rund 2.600 verletzt worden.

Auf israelischer Seite fielen 13 Soldaten. Zwei Zivilisten wurden durch Hamas-Raketen getötet. Nach israelischen Angaben wurden bislang 1.700 Raketen aus dem Gaza-Streifen auf Israel abgefeuert. Über 90 Prozent der Raketen werden durch das israelische Abfangsystem “Iron Dome” zerstört.

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