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Nahost: Bemühungen um Waffenstillstand bleiben erfolglos

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Nahost: Bemühungen um Waffenstillstand bleiben erfolglos

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Im eskalierten Nahost-Konflikt ist weiterhin keine Waffenruhe in Sicht: UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon rief Israel und die Hamas am Dienstag bei einem Besuch in Tel Aviv dazu auf, die Kämpfe endgültig zu beenden. Der Beschuss Israels durch militante Palästinenser sei schockierend, so Ban. Doch auch die israelische Armee solle sich bei ihren Angriffen auf den Gazastreifen mäßigen. Ban: “Zu viele palästinensische und israelische Mütter beerdigen ihre Kinder. Meine Botschaft an Israelis und Palästinenser ist die gleiche: Hört auf zu kämpfen, fangt an zu reden und befasst euch mit den Ursachen des Konflikts, sodass wir uns nicht in sechs Monaten oder einem halben Jahr wieder in dieser Situation befinden.”

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verglich die Hamas auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit Ban mit Terrorgruppen wie al-Qaida. Sie missbrauche Zementhilfslieferungen, um neue “Terror-Tunnel” nach Israel zu graben. Netanjahu: “Ich denke, dass Sie verstehen, dass jeder Staat das Recht zur Selbstverteidigung hat und dass Israel weiterhin tun wird, was nötig ist, um sein Volk zu beschützen. Herr Generalsekretär: Das ist nicht nur unser Recht, das ist unsere Pflicht.”

Die Bemühungen um einen Waffenstillstand halten an. Der Optimismus der Vermittlungspartner hält sich laut Beobachtern jedoch in Grenzen. Die Zahl der Opfer stieg auf mehr als 600.