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Apple staunt über sein China-Geschäft

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Apple staunt über sein China-Geschäft

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Apples Erfolg hängt immer stärker von China ab, während die Geschäfte in den beiden größten Absatzmärkten USA und Europa schwächeln. Apple profitiert von der Allianz mit dem größten chinesischen Mobilfunkkonzern China Mobile. Der chinesische Markt ist für Apple zwar erst der drittgrößte. Er gilt aber als entscheidend für die Expansionschancen auf längere Sicht.

Im vergangenen Quartal kauften Chinesen 48 Prozent mehr iPhones als vor Jahresfrist: ein Umsatzplus von 28 Prozent im China-Geschäft – “ernsthaft überraschend,” sogar für Konzernchef Tim Cook. Trotzdem stieg der Konzernumsatz nicht so stark wie von Experten vorausgesagt: 37,4 Milliarden Dollar, plus 6 Prozent.

Das laufende Quartal dürfte ähnlich ausfallen – die Kunden warten auf Modellneuheiten, vermutlich zwei neue iPhone-Versionen, auch im von Samsung besetzten Marktsegment der größeren Smartphones.

Viele Anleger fragen sich zur Zeit, mit welchen Produktneuheiten das Unternehmen künftig die Konkurrenz vor sich hertreiben könnte. Im Oktober dürfte Apple nach Medienberichten seine Smartwatch – inoffiziell häufig “iWatch” genannt – präsentieren, einen Kleinstcomputer, der wie eine Armbanduhr am Handgelenk getragen wird. Experten trauen dem US-Konzern zu, diesen Markt zu revolutionieren, ähnlich wie bei Smartphones und Tablets. Der letzte große Wurf war Apple 2010 mit dem Tablet-Computer iPad gelungen.

su mit Reuters