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Flugzeugunglück auf Taiwan

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Flugzeugunglück auf Taiwan

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Bei einer Bruchlandung während eines Taifuns sind auf der taiwanesischen Insel Penghu Dutzende Menschen ums Leben gekommen. 46 der 58 Insassen seien getötet worden, hieß es aus dem taiwanesischen Transportministerium, die übrigen zwölf Insassen würden im Krankenhaus behandelt. Es sei möglich, dass die Zahl der Todesopfer noch ansteige.

Das Flugzeug der Gesellschaft Transasia hatte es bei Sturm und Regen nicht mehr bis zur Landebahn des Flughafens geschafft. Der Flieger krachte bei einem Dorf zu Boden und geriet in Brand. Vier Dorfbewohner wurden laut örtlichen Medien ebenfalls verletzt.

Ihre Tochter habe sie angerufen, sagte eine Frau, deren Kind zu den Überlebenden gehört. Sie habe gesagt, dass das Flugzeug abgestürzt sei, dass sie aus dem Wrack geklettert sei und sich ein Telefon geborgt habe.

Die Maschine mit 54 Passagieren und vier Besatzungsmitgliedern war vom Süden Taiwans zum Magong-Flughafen auf Penghu aufgebrochen, nachdem der Abflug zuvor wegen des Sturms verschoben worden war. Die Landung war für 19 Uhr angekündigt, als Starkregen und Sturmböen über die Insel fegten. Nur wenige Stunden zuvor war der Taifun “Matmo” über die Region hinweggezogen, die meisten Flüge waren deswegen gestrichen worden. Warum das Unglücksflugzeug trotzdem starten durfte, ist unklar.