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Der Papst dankt sudanesischer Christin für ihren unerschütterlichen Glauben


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Der Papst dankt sudanesischer Christin für ihren unerschütterlichen Glauben

Wegen ihres christlichen Glaubens sollte sie ausgepeitscht und gehängt werden, jetzt hat die Christin Mariam Jahia Ibrahim Ischag den Papst persönlich getroffen.

Die im Sudan nach internationalen Protesten der Todesstrafe entgangene 27-Jährige hat das afrikanische Land verlassen und ist mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern nach Rom geflohen.

Papst Franziskus habe mit dem dreißigminütigen Treffen seine Solidarität mit all jenen bekunden wollen, die wegen ihres Glaubens leiden, sagte Vatikansprecher Federico Lombardi.

Hochschwanger war die junge Frau Mitte Mai von einem Gericht in der sudanesischen Hauptstadt Khartoum wegen Götzenanbetung und Gotteslästerung zum Tode verurteilt worden. Zwölf Tage später brachte sie im Gefängnis in Fußketten ihre Tochter Maya zur Welt. Ein Berufungsgericht sprach Ischag im Juni frei.

Mariam Ischag ist Tochter eines Muslims und einer Christin aus Äthiopien. In ein paar Tagen will sie mit ihrer Familie weiter nach New York fliegen.

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