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Flugzeugabsturz in Mali: Offenbar Deutsche betroffen

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Flugzeugabsturz in Mali: Offenbar Deutsche betroffen

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In dem im westafrikanischen Mali abgestürzten Flugzeug sollen auch vier Deutsche gewesen sein. Das teilte die Fluggesellschaft mit. Das Auswärtige Amt in Berlin hat das noch nicht bestätigt, eine Sprecherin sagte, man bemühe sich mit Hochdruck um Aufklärung.

Das Flugzeug war unterwegs von Burkina Faso in die algerische Hauptstadt Algier. 50 Minuten nach dem Start war der Kontakt plötzlich abgebrochen und das Flugzeug war in der Region Gao in Mali, zwischen den Städten Gao und Tessalit, verschwunden. Insgesamt waren 116 Menschen an Bord, darunter 50 Franzosen.

In Frankreich tagte ein Krisenstab. Der französische Präsident Francois Hollande sagte, man könne im Augenblick noch nichts zu der Absturzursache sagen. Seine Gedanken seien bei den Familien, die jetzt in großer Sorge auf Nachrichten warteten. Hollande versicherte den Familien die Solidarität der Nation und versprach, den Familien alle Informationen zukommen zu lassen.

Die sechs Besatzungsmitglieder an Bord des Flugzeugs waren Spanier. Das Flugzeug gehört der privaten spanischen Gesellschaft Swiftair und war nach Angaben des Unternehmens von der algerischen Airline gechartert worden. Swiftair verfügt über eine Flotte von 30 Maschinen und beschäftigt 400 Mitarbeiter. Sie verchartert ihre Flugzeuge an Unternehmen, Behörden, internationale Organisationen und andere Fluggesellschaften. Ihre Flugzeuge sind in Europa, Afrika und Nahost im Einsatz.