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Kein Ende des Blutvergießens im Gazastreifen

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Kein Ende des Blutvergießens im Gazastreifen

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Das Blutvergießen im Gazastreifen geht weiter. In der Nacht zu Donnerstag wurden bei Angriffen der israelischen Armee mindestens 23 Palästinenser getötet, darunter sechs Kinder. Laut Angaben der örtlichen Rettungsbehörden wurden bisher mehr als 4500 Menschen verletzt. Seit Beginn der israelischen Bodenoffensive am 8. Juli wurden mindestens 718 Palästinenser im Kampfgebiet getötet. Auf israelischer Seite wurden bisher 32 Soldaten getötet und mehr als 120 verletzt.

Ein Zivilist im Gazastreifen sagt: “Die meisten der Verletzten sind Kinder, hier gibt es keinen Widerstand. Ich glaube, die Besatzer haben den Verstand verloren und lassen ihre Wut an der Zivilbevölkerung aus, aber sie wissen nicht, was sie tun.”

Angesichts der fortwährenden Kämpfe will der UN-Menschenrechtsrat eine Untersuchung wegen möglicher Kriegsverbrechen einleiten. Laut israelischen Medien gehen die Bemühungen um eine humanitäre Feuerpause weiter.

Astronaut Alexander Gerst“Mein traurigstes Foto”

Astronaut Alexander Gerst hat den Gaza-Konflikt aus dem All fotografiert. Der Deutsche ist seit Mai dieses Jahres als Bordingenieur auf der Internationalen Raumstation ISS. Immer wieder schickt er seinen mehr als 84.000 Followern aus rund 400 Kilometer Hoehe beeindruckende Bilder von der Erde. Sein juengstes Foto von Mittwochabend ist aber auch sein “traurigstes”, wie er selbst schreibt: