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Flugzeugabsturz in Mali: Blackbox gefunden

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Flugzeugabsturz in Mali: Blackbox gefunden

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Frankreichs Präsident François Hollande hat bestätigt, dass es keine Überlebenden des Flugzeugabsturzes über Mali gibt. Der Air-Algerie-Flug AH5017 war am Donnerstag mit 118 Menschen an Bord, 51 davon Franzosen, auf dem Weg von Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou nach Algier, als 50 Minuten nach dem Start der Funkkontakt abbrach. Präsident Hollande erklärte am Vormittag: “Die Blackbox wurde bereits gefunden, sie ist unterwegs nach Gao und wird schnellstmöglich ausgewertet. Unser Kenntnisstand bislang ist, dass die Trümmerteile des Flugzeugs nahe der Unglücksstelle liegen. Es ist aber noch zu früh, um daraus Rückschlüsse zu ziehen.”
Das Wrack wurde den Angaben zufolge in der Region Gossi nahe der Grenze zu Burkina Faso mithilfe einer Drohne entdeckt Die Absturzursache ist weiterhin ungeklärt. Einen Raketenbeschuss oder Bombenanschlag schlossen Experten aber aus. Eher könnte schlechtes Wetter eine Rolle gespielt haben. Frankreich schickte Soldaten zur Sicherung der schwer zugänglichen Absturzstelle im Krisengebiet Mali sowie ein eigenes Ermittlerteam.
Das Flugzeug vom Typ McDonnell Douglas MD-83 gehört der spanischen Fluggesellschaft Swiftair, auch die sechsköpfige Crew war spanisch. An Bord sollen auch vier Deutsche und ein Passagier aus der Schweiz gewesen sein. Der Crash war weltweit der dritte Flugzeugabsturz binnen einer Woche.