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Ruhani bezeichnet Vorgehen Israels in Gaza als Völkermord

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Ruhani bezeichnet Vorgehen Israels in Gaza als Völkermord

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Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat bei der Teheraner Demonstration zum Al-Kuds-Tag am Freitag zum Widerstand gegen Israel aufgerufen. Der letzte Freitag im Ramadan wird als offizieller Feiertag im Iran seit Jahren mit Anti-Israel Demonstrationen begangen. Das Vorgehen der “Zionisten” in Gaza, so Ruhani wörtlich, sei ein Völkermord. Die islamische Welt müsse einheitlich ihren Hass gegen Israel erklären. Ruhani: “Die Geschichte wird diejenigen, die jetzt schweigen oder gar die Mörder unterstützen, nicht vergessen und ihnen nicht vergeben. Während unschuldige Menschen und auch Kinder getötet werden, schweigt der Westen oder unterstützt die Verbrecher.”

Auch in der Türkei, in Pakistan und Indien wurde gegen Israel, seine Verbündeten und dem Einmarsch in Gaza protestiert. Neben den Protesten wurden in Pakistan zum Al-Kuds-Tag die Nationalflaggen auf Halbmast gehängt: Die Regierung hatte einen nationalen Trauertag zum Gedenken an die Opfer in Gaza ausgerufen.

Protest gegen Israel gab es nicht nur in Asien: Auch in vielen deutschen und europäischen Städten wurde vor dem Hintergrund der aktuellen Kämpfe am Al-Kuds-Tag demonstriert. Der Tag wurde 1979 vom iranischen Revolutionsführer Ajatollah Khomeini ins Leben gerufen. Dieser forderte dazu auf, Jerusalem, arabisch Al-Kuds, von den zionistischen Besatzern zu befreien.