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Atempause im Gazastreifen

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Atempause im Gazastreifen

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Um sieben Uhr morgens hat die zwölfstündige Waffenruhe im Gazastreifen begonnen. Zeit für Hilfsorganisationen Hilfe zu leisten, während die Menschen sich mit Lebensmitteln und Wasser versorgen. Ein Tropfen auf den heißen Stein, finden viele Bewohner im Kriegsgebiet. So sagt ein Mann in Gaza “Was wir wollen ist ein dauerhafter Waffenstillstand. Wir wollen nicht täglich auf eine Waffenruhe warten. Unsere Lage ist sehr sehr schlecht. Wir sind obdachlos und wohnen in den Schulen, unsere Kinder sind erschöpft.” Ein anderer erzählt: “Als wir von der zwölfstündigen Waffenruhe erfuhren, machten wir uns auf den Weg nach Hause, Wir wollen uns frei fühlen. Die arabischen Nationen schlafen, sitzen rum und tun nichts, es ist eine Schande.” Ähnlich kontrovers sind die Äußerungen in Tel Aviv. Da sagt ein Passant: “Ich glaube, dass alle es satt haben. Wir haben getan was wir tun mussten – beide Seiten übrigens, nicht nur Israel. Das muss jetzt ein Ende haben. Es reicht.”
Während ein älterer herr findet: “Diese Waffenruhe, und die nächste und die übernächste, das ist doch als würde man jemandem weitere Munition geben, der mehrmals vergeblich versucht hat, dich umzubringen.”
Eine Lösung ist bislang nicht in Sicht, offizielles Ende der Waffenruhe ist 19 Uhr.