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Es stinkt im olympischen Segelrevier von Rio de Janeiro

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Es stinkt im olympischen Segelrevier von Rio de Janeiro

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Schwimmende Sofas, Abfall und jahrzehntelange Einleitung ungeklärter Abwässer verschmutzen die Guanabara Bucht in Rio. Genau dort, in der 380 Quadratkilometer großen Bucht, sollen die olympischen Segelwettbewerbe 2016 stattfinden. Rio will bis zu 80% des Wassers in den nächsten zwei Jahren säubern. Doch das wird stark angezweifelt, auch von Marcelo Rocha, Biologe aus Brasilien:
“An den Stränden von Flamengo und Botafogo gibt es eine hohe Konzentration von Bakterien. Schwimmen sollte dort niemand. Das gilt nicht nur für die Sportler, es ist für alle gesundheitsgefährdend.”
Auch der Weltsegler-Verband (ISAF) schlägt Alarm und fordert anhaltende Proben der Wasserqualität. Die Athlethen müssten geschützt werden. Vor allem Gezeiten und Strömungen machen den Verantwortlichen zu schaffen.