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Kurze Waffenruhe in Gaza soll Krisentreffen in Paris unterstützen

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Kurze Waffenruhe in Gaza soll Krisentreffen in Paris unterstützen

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Kurz vor der zwölfstündigen Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas wurde im südlichen Gazastreifen ein Wohnhaus von israelischen Artilleriegranaten getroffen. Mindestens 19 Menschen – alle Angehörige derselben Familie – wurden dabei getötet. Bis 19 Uhr MESZ soll die Feuerpause dauern. US-Außenminister John Kerry ist inzwischen in Paris eingetroffen, um bei einem Krisentreffen über eine dauerhafte Waffenruhe zu beraten. In der Nacht kündigte er in Gaza an: “Wir arbeiten zurzeit an einer siebentägigen Waffenruhe. Sieben Tage einer humanitären Feuerpause anlässlich des Fests des Fastenbrechens. Diese Atempause soll den Menschen die nötige Luft verschaffen, um eine dauerhafte, nachhaltige Waffenruhe zu verhandeln.”

Das Kabinett von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu lehnte den Vorschlag in dieser Form bisher ab. Die Zahl der getöteten Palästinenser stieg inzwischen auf 900, darunter 300 Frauen und Kinder. Mehr als 5700 Menschen wurden verletzt. Auf israelischer Seite starben bisher 37 Soldaten und drei Zivilisten.