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Nahost-Demos in ganz Europa

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Nahost-Demos in ganz Europa

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In ganz Europa ist es auch am Samstag wieder zu Demonstrationen gegen den Krieg in Gaza gekommen. In London waren es tausende pro-palästinensische Teilnehmer. Auf dem Trafalgar Square protestierten sie gegen die israelische Offensive, die sie als Völkermord bezeichneten. Auch in deutschen Städten wurde wieder demonstriert. Antisemitische Parolen unterblieben diesmal. In Frankfurt gingen Israel-Kritiker auf die Straße. Im Vordergrund stand die Forderung nach Frieden. Ein Mitglied des islamischen Verbandes Millî Görüş erklärte: “Wir demonstrieren heute hier für den Frieden in Gaza. Weil diese Bombardierungen eine unmenschliche Situation und eine humanitäre Katastrophe bedeutet hat. Und wir möchten darauf aufmerksam machen, dass diese Menschen halt leiden.” Eine ebenfalls anberaumte interreligiöse Friedens-Kundgebung am Opernplatz wurde kurzfristig abgesagt.
In der Wiener Innenstadt trafen sich einige Hundert Gegner des so genannten Al-Quds-Tages, zu dem Ayatollah Khomeini 1979 aufgerufen hatte, und an dem seitdem extremistische Islamisten die Vernichtung Israels fordern. Die Protestveranstaltung warb um Solidarität mit Israel.
In Paris demonstrierten trotz eines Verbots erneut mehr als tausend Menschen gegen die Offensive in Gaza. Der Protestmarsch mündete in gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Etwa ein Dutzend Menschen wurde festgenommen.