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Zu riskant: OSZE-Delegation vertagt Besuch der MH17-Absturzstelle in Ostukraine

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Zu riskant: OSZE-Delegation vertagt Besuch der MH17-Absturzstelle in Ostukraine

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Das internationale Team aus niederländischen und australischen Experten und Polizisten kann nun doch nicht die Ermittlungen an der Absturzstelle des MH17-Fluges in der Ostukraine aufnehmen. Aus der unmittelbaren Umgebung waren wieder Kämpfe gemeldet worden. Die OSZE-Beobachter sagten ihren Besuch in dem Gebiet daraufhin ab. Alexander Hug, der stellvetretende OSZE-Leiter erklärte: “Leider ist die Sicherheitslage vor Ort und auf der Straße zum Absturzort für uns inakzeptabel. Wir haben daher entschieden, niemanden dorthin zu schickenen, denn es ist keine geeignete Umgebung für eine unbewaffnete Beobachtermission oder Forensiker und andere Fachleute. Wir werden uns bemühen, die Lage zu klären und morgen einen neuen Versuch starten. “ Ungeachtet der instabilen Lage besuchten die Eltern eines der deutschen Opfer am Samstag Abend die Absturzstelle. Wo sich der Leichnam ihrer 25-jährige Tochter Fatima derzeit befindet, wissen sie nicht.