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Nahost: Weitere Tote bei Schlagabtausch

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Nahost: Weitere Tote bei Schlagabtausch

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Am 21. Tag der israelischen Militäroffensive im Gazastreifen haben beide Seiten ihre Angriffe zumindest reduziert. Während der internationale Druck für eine Waffenruhe steigt, greift die israelische Armee offenbar auch zu psychologischen Taktiken: Auf Listen, die über Gaza-Stadt verteilt wurden, stehen die Namen angeblich getöteter Hamas-Kämpfer und deren Verbündeter vom Islamischen Dschihad – laut Flugblatt diejenigen, die dachten, sie könnten es “mit der Macht der israelischen Armee aufnehmen”. Daneben eine Karte mit dem Ort, an dem die Kämpfer angeblich begraben sind. Loay Hamad aus Gaza zeigte sich wenig beeindruckt: “Das ist Blödsinn. Sie versuchen, uns Angst zu machen, aber das funktioniert nicht. Das ist erbärmlich und bedeutet den Menschen gar nichts. Niemand hat vor so etwas Angst, noch nicht einmal ein Kind. Sollen sie doch machen, was sie wollen.”

Die Ruhe in den Straßen von Gaza ist fragil. Bei einem bewaffneten Schlagabtausch gab es weitere Tote: Palästinensischen Angaben zufolge starben mindestens zwei Palästinenser, darunter ein Kind. Die Hamas will zwei israelische Soldaten getötet haben, die israelische Armee bestätigte das nicht. Die israelische Armee arbeitet laut eigenen Angaben weiter an der Zerstörung der Tunnel.