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The Corner: Von Testspielen, Transfers und Trainerwechseln

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The Corner: Von Testspielen, Transfers und Trainerwechseln

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Die neue Saison steht vor der Tür, die Clubs touren zu Testspielen um die halbe Welt. Manchem gelang dabei der rechte Antritt, anderen eher nicht.

Manchester United gewinnt beim International Champions Cup in den USA das Testspiel gegen Rom 3:2. Rooney mit den ersten englischen Treffern, dann Juan Mata zum 3:0. Toptor allerdings der 70-Meter-Treffer von Miralem Pjanic, der aus der eigenen Hälfte auf 3:1 verkürzte. Roms Kapitän Francesco Totti holte schließlich noch das 3:2 raus.

Real Madrid dagegen verliert seinen Test gegen Inter Mailand. Gareth Bale bringt die Königlichen im kalifornischen Berkeley in Führung. In der 69. Minute gelang Mauro Icardi per Elfmeter der Ausgleich. Am Ende stand es nach Elfmeterschießen 3:2 für die Italiener.

In Bestform zeigte sich auf der US-Tour Manchester City. Gegen den AC Mailand folgte ein Treffer auf den anderen, am Ende stand es 5:1 für die Briten. Tore machten bei Manchester Jovetic, Sinclair, Navas und Iheanacho, das einzige Mailänder Tor erzielte Muntari.

Bei weiteren Testmatches unterlag Benfica Ajax mit 0:1, New York City gegen Arsenal 1:0, Olympiakos Liverpool 0:1, Ljublajana Chelsea 1:2 und Honved Galatasaray 1:2.

Der Fußballmarkt ist in Bewegung

Der Fußballmarkt ist in Bewegung. Letzte Woche gab es große Transfers, etwa Drogbas Rückkehr zu Chelsea, Evras Gang nach Juventus und Griezmann wechselt zu Atletico Madrid. Für viele Fußballfans und Journalisten allerdings ging es vor allem um zwei Spieler, deren Club-Wechsel mit dem jeweils anderen zu tun hat: Es geht um Angel Di Maria und Edison Cavani.

Ganze 80 Millionen Euro soll Paris St. Germain bereit sein, für Di Maria zu zahlen. Der Argentinier steht derzeit noch bei Real Madrid unter Vertrag. Würde es klappen, würde Di Maria den Königlichen mehr in die Kasse spülen, als der 50-Millionen-Euro-Wechsel von Mesut Özil zum FC Arsenal.

Allerdings muss Paris im Gegenzug dann wohl Edison Cavani ziehen lassen. Der Uruguayer geht vermutlich in den Norden zu Manchester United, wo man sich schon auf eine Vertragsunterzeichnung mit dem uruguanischen Nationalspieler freut.

Trainerkarusell: Wer macht’s wo?

Das Job-Karussell bei den Trainern dreht sich weiter. Ranieri unterschrieb einen Vertrag mit dem griechischen Nationalteam, Advocaat übernimmt Serbien und Weltmeistermacher Löw verlängerte beim DFB. Doch einige namhafte Trainer sind noch immer ohne einen neuen Job, zumindest im Moment.

Antonio Conte hat seinen Trainersessel bei Juventus Anfang des Monats aufgegeben, er wurde von Massimiliano Allegri ersetzt. Conte bislang ohne neue Stelle, erst diese Woche hat Paris Saint Germain vehement Berichte zurückgewiesen, der Italiener würde demnächst Laurent Blanc beim französischen Meister ersetzen.

Luiz Felipe Scolari hat die Brasilianische Nationalmannschaft immerhin ins Halbfinale der WM gebracht, wo sie dann bekanntlich mit 7:1 von Deutschland aus dem Rennen gefegt wurde. Scolari trat kurz darauf zurück, die Niederlage war zu viel für Land und Trainer. Zukunft Scolaris: noch ungewiss.

In Frankreich halten viele den früheren Nationalcoach Raymond Domenech für den schlechtesten Nationaltrainer in der Fußballgeschichte. Und bislang hat der Mann keinen neuen Job gefunden. Allerdings ist er einer der Kandidaten für den Posten als Nationalcoach in der Elfenbeinküste. Dort könnte er Sabri Lamouchi folgen, nachdem der bei der WM auch kläglich gescheitert war.