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EU beschließt Wirtschaftssanktionen gegen Russland

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EU beschließt Wirtschaftssanktionen gegen Russland

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Die Europäische Union hat Wirtschaftssanktionen gegen Russland beschlossen. Nach Angaben Brüsseler Diplomaten geht es dabei um Ausfuhrverbote für Waffen, Erzeugnisse der Hochtechnologie und für Spezialanlagen zur Erdölförderung. Auch soll für russische Banken der Zugang zu EU-Finanzmärkten erschwert werden. Bereits Anfang Juni hatten die sieben führenden Industrienationen mit Strafmaßnahmen gedroht. Die neuen Sanktionen müssen bis Donnerstag förmlich von den Regierungen der 28 Mitgliedsstaaten gebilligt werden. Danach können sie in Kraft treten. Von dem Ausfuhrverbot für Waffen sind jedoch Altverträge wie jener über zwei französische Hubschrauberträger ausgenommen. Bereits am Montagabend hatte die EU Einreiseverbote und Kontensperrungen gegen Personen beschlossen, die zum engeren Umfeld des russischen Präsidenten Wladimir Putin gehören. Mit den Sanktionen soll Putin dazu gebracht werden, die Unterstützung der prorussischen Separatisten in der Ukraine zu beenden.