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Exoskelett hilft bei schweren Arbeiten

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Exoskelett hilft bei schweren Arbeiten

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Das ist “Hercule” – ein künstliches Exoskelett, das den Menschen bei körperlichen Aktivitäten helfen soll. Es ermöglicht, Dinge bis zu einem Gewicht von 100 Kilogramm zu tragen. Das französische Unternehmen RB3D entwickelt diese Exoskelette seit 2009. Die jüngste Version von “Hercule” hat einige Verbesserungen und neue Eigenschaften zu bieten.

Aurèlie Riglet, Projektmanagerin bei RB3D erklärt: “Dieses Exoskelett ziehen sie von vorn an und in der Zukunft werden sie dieses wie eine Hose einfach anziehen können. Das ist die erste Innovation: Man kann das Exoskelett einfacher tragen. Zudem haben wir auch die Bewegung verbessert. Sie können sich mit dem Exoskelett hinhocken und es ist jetzt auch kompakter und kann besser verstaut werden.”

Die Entwickler gehen davon aus, dass Bauarbeiter mithilfe eines Exoskeletts einen 60 Kilo schweren Zementsack tragen können, aber dabei nur das Gewicht von fünf Kilo spüren. Die neue Version passt sich an die verschiedenen Körpergrößen an und kann in weniger als einer Minute angelegt werden.

Journalistin Amèlie Charnay zu den Schwachpunkten: “Ich denke, zu den Schwächen des Gerätes gehört der Preis. Ein Exoskelett kostet 30.000 Euro. Nicht jeder wird sich das leisten können. Es wird ein Luxus für die breite Öffentlichkeit sein. Für die Industrie jedoch ist es erschwinglich. Dann gibt es aber noch die Instandhaltung des Exoskeletts. Die Batterien müssen immer wieder geladen werden. Das ist nicht immer einfach. Man kann das Gerät nicht einfach den ganzen Tag nutzen und es ist zerbrechlich.”

“Hercule” kann ungefähr vier Stunden lang hintereinander eingesetzt werden. Laut Herstellern könnten die Exoskelette 2016 auf den Markt gebracht werden.

Eine Gruppe von Wissenschaftlern von der Universität in Hongkong haben eine Gesichtserkennungssoftware entwickelt. Die Forscher schrieben einen Computer-Algorithmus, der zum Beispiel entdecken kann, ob es sich bei zwei fotografierten Gesichtern um die gleiche Person handelt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Person verschieden geschminkt ist, oder sich das Licht verändert.

Wissenschaftler Tang Xioou: “Vor einigen Monaten erzielten wir ein Ergebnis, dass sogar die menschliche Fähigkeit der Gesichtserkennung übertraf. Auch wenn das nur ein symbolischer Erfolg ist, ist er dennoch wichtig für uns, denn wir arbeiten daran seit über 30 Jahren. Deshalb war das für uns aufregend.”

Seine Forschung begann der Wissenschaftler nur aus Spaß, als er Fotos von seinem zehn Jahre alten Sohn sortierte. Heute sind auch große Unternehmen wie Google, Facebook, IBM, und Microsoft mit von der Partie, wenn es um die Gesichtserkennungssoftware geht.

Wissenschaftler Xiaogang Wang sagte: “Wir versuchen, ein Berechnungsmodell zu entwickeln, dass das Verhalten von Gruppen analysiert und so eine potenzielle Massenpanik voraus gesagt werden kann. Die klassische Videoüberwachung kann sich nur auf eine kleine Zahl von Objekten in einer einfachen Umgebung konzentrieren. Wir dagegen zielen auf Tausende von Objekten in einer komplexen Umgebung ab.”

Entwicklern zufolge könnte die Software den Gesetzeshütern und Sicherheitskräften dabei helfen, einzelne Individuen aus einer großen Menschengruppe heraus, aufzuspüren.