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Gaza: Schule beschossen

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Gaza: Schule beschossen

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Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen sind in der Nacht Dutzende von Menschen getötet worden. Beim Beschuss einer Schule der UN-Hilfsorganisation (UNRWA) kamen am Morgen im Flüchtlingslager Dschabalia im nördlichen Gazastreifen mindestens 15 Menschen ums Leben. Der seit 23 Tagen andauernde Militäreinsatz in dem Palästinensergebiet ist inzwischen Israels längster Krieg seit 2006. Er dauert schon länger an als die Konflikte im Gazastreifen in den Jahren 2009 und 2012.

Israel will mit der Offensive dem anhaltenden Raketenbeschuss radikaler Palästinenser ein Ende setzen. Zerstört werden soll auch das Tunnelsystem der Hamas. Der Militärchef der Hamas machte eine Waffenruhe im Gaza-Konflikt unterdessen vom Ende der israelischen Militäroffensive abhängig. Ebenfalls müsse die Blockade der Enklave aufgehoben werden, sagte Mohammed Deif in einer über den TV-Sender der Hamas verbreiteten Audio-Botschaft. Es war die erste öffentliche Äußerung des Anführers des bewaffneten Flügels der radikal-islamischen Organisation, den Kassam-Brigaden.