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Portugiesische Privatbank fährt Rekordverlust ein

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Portugiesische Privatbank fährt Rekordverlust ein

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Portugals wichtigste Privatbank hat im ersten Halbjahr 2014 einen Verlust von 3,5 Milliarden Euro eingefahren. Das hat die Banco Espirito Santo am Mittwoch in Lissabon mitgeteilt. Für den Bankensektor des südeuropäischen Landes ist das eine Rekordsumme.

Die Absage einer Aktionärsgeneralversammlung hatte am Dienstag Gerüchte um eine Schieflage der Bank befeuert. Vor wenigen Tagen hatte die portugiesische Polizei den langjährigen Chef der Bank, Ricardo Espirito Santo wegen Verdachts der Geldwäsche festgenommen.

Experten spekulieren nun, ob sich die Europäische Union mit einem Finanzpaket an der Rettung der Bank beteiligen wird.