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Film verliert Farocki

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Der Filmemacher Harun Farocki ist im Alter von 70 Jahren in der Nähe von Berlin überraschend gestorben. Das hat seine Familie mitgeteilt.

Harun Farocki stammte ursprünglich aus Tschechien, aber er lebte seit Jahrzehnten in Berlin, wo er sich als Dokumentarfilmer einen Namen gemacht hatte. Mit seinen experimentellen Filmen war Farocki auch zwei Mal auf der documenta in Kassel vertreten.
In “Videogramme einer Revolution” hatte er 1992 den Umsturz in Rumänien und das Ende Ceausescus verarbeitet. Im Spielfilm “Die innere Sicherheit” (2000) geht es um RAF-Terrorismus in Deutschland.

Der Spiegel nennt Farocki einen “Einzelkämpfer gegen die Macht der Bilder”. Die FAZ erinnert an ihn als den “unvergessenen Harun Farocki”.