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Flucht aus Libyen

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Dutzende Briten und Franzosen sind mithilfe des französischen Militärs aus Libyen evakuiert worden. Mit als letzte Länder evakuieren Spanien und Griechenland Botschaftsangehörige und rufen Landsleute dazu auf, das nordafrikanische Land zu verlassen. Deutschland hatte Botschaftsangehörige schon am Montag außer Landes gebracht, das Auswärtige Amt in Berlin hatte außerdem am Wochenende alle Deutschen aufgerufen, Libyen sofort zu verlassen.

Grund der Evakuierungen sind neue Kämpfe, die am Donnerstag in Tripolis zwischen verfeindeten Milizen ausgebrochen waren. Dabei geht es um die Kontrolle des internationalen Flughafens und nach Einschätzung von Experten auch um die Kontrolle von Schmugglerrouten.

Für die Bevölkerung wird die Lage unterdessen immer schwieriger. Lebensmittel und Benzin werden knapp und können nur noch auf dem Schwarzmarkt gekauft werden.

Wegen neuer Kämpfe mussten Feuerwehrleute außerdem ihre Löscharbeiten an dem brennenden Benzinlager beim Flughafen einstellen. Dort hatten Raketen vor drei Tagen einen Großbrand entfacht.