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Kampf gegen Ebolavirus wird fortgesetzt


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Kampf gegen Ebolavirus wird fortgesetzt

Das Virus breitet sich weiter in Westafrika aus. Die Europäische Union hat ihren Etat für den Kampf gegen die Krankheit aufgestockt. Sie gibt mit 3,9 Millionen Euro jetzt zwei Millionen Euro mehr als ursprünglich geplant. Auch europäische Regierungen sind mittlerweile besorgt. In Großbritannien besprachen die Minister mögliche Schutzmaßnahmen. Es sei allerdings unwahrscheinlich, dass die Krankheit im Vereinigten Königreich ausbrechen könnte, sagte Großbritanniens Außenminister Philip Hammond, dazu seien die Kontrollmechanismen zu gut.

In Guinea, Liberia, Sierra Leone und Nigeria hat die Krankheit bisher über 670 Menschenleben gefordert, darunter auch medizinisches Personal, das sich im Kampf gegen Ebola angesteckt hatte. Eines der Hauptprobleme ist die fehlende Kooperation der Bevölkerung, hieß es. Nach Angaben der Organisation Ärzte ohne Grenzen sei es schwierig, die Infizierten schnell aufzunehmen und abzusondern. Das jedoch sei die wichtigste Maßnahme bei einem Ebolaausbruch.

In Sierra Leone verstarb unterdessen ein an Ebola erkrankter Arzt, der in Hamburg hätte behandelt werden sollen. Die bisher schwerste Ebola-Epidemie der Geschichte war im März in Guinea ausgebrochen und hatte sich schnell in die Nachbarländer
ausgebreitet.

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