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Schwierige Lage in UNO-Schulen im Gazastreifen

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Schwierige Lage in UNO-Schulen im Gazastreifen

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Im Gazastreifen sind Geschosse neben einer Schule unter Obhut der UNO eingeschlagen.

Laut Palästinensern in der Stadt Bet Lahija waren es israelische Panzergranaten.

Mindestens dreißig Flüchtlinge in der Schule seien verwundet worden, durch Scherben und Granatsplitter.

“Das waren alles Kinder, die schliefen”, sagt er. “Was haben die denn verbrochen? Keinen kümmert das. Wo ist Ägypten? Wo sind die arabischen Länder?”

In diese Schulen haben sich weit über zweihunderttausend Menschen geflüchtet: Schulen der UNRWA, der Hilfsorganisation der UNO für palästinensische Flüchtlinge.

“Wir sterben vor Angst”, sagt aber einer von ihnen, der wieder weg will. “Ich möchte lieber in meinem Haus sterben als in einer UNO-Schule. Hier gibt es keinerlei Sicherheit.”

Die UNRWA zeigt sich überfordert mit dem massenhaften Flüchtlingselend in ihren Einrichtungen. Ihr Leiter, der Schweizer Pierre Krähenbühl, sagt, die Lebensumstände dort würden immer schlimmer – und er befürchte noch mehr Zustrom.

Er verlangt zum einen eine sofortige und bedingungslose Waffenruhe, zum anderen aber auch ein Ende der israelischen Blockade des Gazastreifens.