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UN fordert Schutz von Flüchtlingen im Gazastreifen

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UN fordert Schutz von Flüchtlingen im Gazastreifen

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Nach dem international verurteilten Beschuss einer UN-Schule in einem Flüchtlingscamp im Gazastreifen dauern die israelischen Luftangriffe auf das palästinensische Gebiet an.

Am Mittwoch waren bei dem Angriff nach Angaben der Hamas 15, nach Informationen der Vereinten Nationen 16 Menschen getötet worden, darunter mehrere Kinder.

Die israelische Armee erklärte, der Beschuss von Schulen sei nicht das Ziel der Offensive gegen die radikalislamische Hamas.

Die Vereinten Nationen verurteilten den Angriff, so auch Pierre Krähenbühl vom Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten: “Die Menschen in Gaza können ja nicht weg. Wenn die Kämpfe einsetzen, haben sie keine Möglichkeit, die Grenze zu überqueren. Die letzte Zuflucht der Flüchtlinge, nämlich unsere Schulgebäude, deren Unverletzlichkeit muss von allen Parteien gewahrt werden. Ist das nicht der Fall, ist das unerträglich und die Welt muss das erfahren.”

Nach palästinensischen Angaben hat israelischer Artilleriebeschuss am Mittwoch einen Marktplatz in Shejaia im östlichen Gazastreifen verwüstet und 17 Menschen getötet, 200 wurden verletzt. Demnach waren kurz vor dem Einschlag auf dem Platz Schaulustige zusammengekommen, um den Brand einer nahen Tankstelle zu verfolgen.

Die israelische Armee hat nach dem Beschuss ein Video veröffentlicht, das ihre Soldaten beim Sturm auf ein Haus in Shejaia zeigen soll. Dabei seien Waffen und der Eingang zu einem von der Hamas genutzten Tunnel gefunden worden.