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Wirtschaftssanktionen gegen Russland treten in Kraft

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Wirtschaftssanktionen gegen Russland treten in Kraft

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Der Streit zwischen der Europäischen Union und Russland wird schärfer. Die Regierungen der Mitgliedsstaaten beschlossen neue Wirtschaftssanktionen. Deren Ziel ist es, Präsident Wladimir Putin davon abzubringen, die Separatisten in der Ostukraine zu unterstützen. Mit den Strafmaßnahmen wird vor allem der Zugang russischer Banken zu den Kapitalmärkten der EU erschwert. Die Sanktionen treffen jedoch auch mit Putin befreundete Geschäftsleute, darunter die beiden Hauptaktionäre der Russland Bank, die nicht mehr in die EU einreisen dürfen. Auf die schwarze Liste wurde auch der einstige Judo-Sparringspartner Putins gesetzt, dessen Bauunternehmen mit Projekten für die Olympischen Spiele in Sotschi Milliarden verdient haben. Die Strafmaßnahmen treten an diesem Freitag in Kraft. Ebenfalls auf der schwarzen Liste stehen 23 Unternehmen, darunter ein Hersteller von Boden-Luft-Raketen. Zu den neuen Sanktionen gehört außerdem ein Waffenembargo. Es betrifft sämtliche Rüstungsgüter, allerdings nur künftige Verträge. Frankreich darf die vereinbarten beiden Hubschrauberträger an Russland liefern. Im weiteren gilt ein Ausfuhrverbot für Hochtechnologie.