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Der Preis des Scheiterns

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Der Preis des Scheiterns

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Egal, was die Auslöser waren -Gerichtsurteile, politische Systeme oder einfach menschliches Versagen – die Geschichten diesen Woche haben alle eines gemeinsam: kostspielige Fehler.

Zum zweiten Mal in 12 Jahren kam Argentinien mit dem Schuldendienst in Verzug. Das Land bleibt eine Zinszahlung auf restrukturierte Anleihen schuldig, nachdem Gespräche mit US-“Abschreibungs-Verweigerern” gescheitert waren.

Buenos Aires sagt, man HABE das Geld dieses Mal. Ein schwacher Trost für die argentinischen Menschen, die vermutlich die Quittung kriegen.

Für den nächsten Ausfall ist ein Staat verantwortlich, so ein Gericht.

Richter sagen, Russland habe den Yukos-Ölkonzern in den Konkurs getrieben, um ihn zu enteignen. Moskau soll nun ehemalige Aktionäre mit 50 Milliarden Dollar entschädigen.

Schließlich zu den finanziellen Belastungen durch die Costa Concordia-Katastrophe. Das Wrack machte seine letzte Seereise nach Genua, wo es für teuer Geld zerlegt wird.

All das in der aktuellen Folge von Business Weekly.