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150 Tote nach neuen Angriffen

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150 Tote nach neuen Angriffen

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Nach dem Ende der Waffenruhe sollen bei erneuten Angriffen auf den Gazastreifen durch das israelische Militär mindestens 150 Palästinenser getötet worden sein. Ziel der Bombardierungen waren vor allem Gaza Stadt und Rafah.

Die Bewohner von Gaza fanden am Morgen neben der Islamischen Universität und zahlreichen Häusern eine Moschee völlig zerstört vor. An sie erinnert nur noch ein Haufen Schutt. Nach Berichten von Augenzeugen wurde die Moschee mit acht großen Raketen gezielt beschossen.

Ein Gaza-Bewohner Omar Abd el Ahel berichtet:
“Alle sind tot. Sie wurden alle in Stücke gerissen. Und wir sammeln sie jetzt wieder auf. In diesem Haus waren drei Kinder, ein Mann und eine Frau, fünf Menschen. Wir können sie nicht finden, sie sind in Stücke gerissen worden, vernichtet.”

Israel hatte die vereinbarte dreitägige Feuerpause beendet, als berichtet wurde, dass ein israelischer Soldat von militanten Palästinensern entführt worden sei. Die Hamas bestreitet dies jedoch. Wie mitgeteilt wurde, wisse man nicht, was mit dem Vermissten geschehen sei.

Die israelische Armee setzt derweil ihre Suche nach Tunneln der Hamas fort. Kämpfer von Hamas sind durch Tunnel im Grenzgebiet mehrfach auf israelisches Territorium vorgedrungen.