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Hundert Tote seit Scheitern der Waffenruhe in Gaza

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Hundert Tote seit Scheitern der Waffenruhe in Gaza

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Israel hat die Angriffe auf den Gazastreifen während der Nacht fortgesetzt. Ziel der Bombardierungen waren vor allem Gaza Stadt und Rafah.

Laut palästinensischen Angaben sind etwa hundert Menschen ums Leben gekommen, seit eine Waffenruhe am Freitagmorgen nach kaum zwei Stunden scheiterte. Damit stieg die Zahl der getöteten Palästinenser auf mehr als 1.600. Auf israelischer Seite sind seit Beginn des Konflikts vor fast vier Wochen 61 Soldaten und drei Zivilisten ums Leben gekommen.

Israel hatte die vereinbarte dreitägige Feuerpause beendet, als berichtet wurde, dass ein israelischer Soldat von militanten Palästinensern entführt worden sei. Hamas bestritt später, Hadar Goldin verschleppt zu haben. Die Kassam-Brigaden, der bewaffnete Arm von Hamas, erklärten, sie wüssten nicht, was mit dem Vermissten geschehen sei.

Die israelische Armee setzt derweil die Suche nach Tunneln der Hamas fort. Vom Militär veröffentlichte Aufnahmen zeigen angeblich einen Tunneleingang, der unter einer Badewanne in einem Wohnhaus versteckt war.

Kämpfer von Hamas sind durch Tunnel im Grenzgebiet mehrfach auf israelisches Territorium vorgedrungen.