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IS-Extremisten nehmen weitere Gebiete im Irak ein

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IS-Extremisten nehmen weitere Gebiete im Irak ein

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Die Terrorgruppe Islamischer Staat, IS, hat ihre Schreckensherrschaft im Norden des Iraks weiter ausgedehnt. Die Terrorgruppe übernahm die Herrschaft in den Städten Sindschar Samar und in mehreren Dörfern. Sie konnte zudem zwei weitere Ölfelder und den größten Staudamm des Irak unter ihre Kontrolle bringen.

Der Staudamm liegt etwa 40 Kilometer von Mossul entfernt.
In den eroberten Gebieten wohnen mehrheitlich Kurden. Die Gebiete gehören zwar nicht zur kurdischen Autonomieregion, standen aber zuletzt unter Kontrolle kurdischer Peschmerga-Kämpfer.

Die Islamisten haben eine neue Flüchtlingswelle ausgelöst. Hunderte Familien flohen am Wochenende aus ihren Häusern. Nach offiziellen Angaben befinden sich rund 30 000 Irakis auf der Flucht. In den betroffenen Gebieten nördlich und westlich der Großstadt Mossul brachen Panik und Chaos aus.