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Krankenhaus in Atlanta behandelt ersten Ebola-Patienten der USA

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Krankenhaus in Atlanta behandelt ersten Ebola-Patienten der USA

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Ein amerikanischer Arzt, der sich in Westafrika mit dem Ebolavirus infiziert hat, ist zur Behandlung in den USA eingetroffen. Kent Brantly wurde mit einer Charter-Maschine aus Liberia eingeflogen und in ein Krankenhaus in Atlanta eingeliefert. Er ist der erste Ebola-Patient in den USA.

In Westafrika sind bereits mehr als 700 Menschen an der Krankheit gestorben. “Diese Zahlen sind wichtig”, erklärt Pierre Collins, ein Experte für Infektionskrankheiten, “aber wichtiger ist der Trend, dass wir Ebola nun in Guinea, Sierra Leone und Liberia haben. Wir müssen jetzt die gesamte Region betrachten.”

Gegen Ebola gibt es bisher keine Impfung, und die Krankheit verläuft in bis zu 90 Prozent der Fälle tödlich. Der Virus wird nur durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten von infizierten Personen übertragen. Ansteckungsgefahr besteht aber auch bei Kontakt mit den Leichen von Ebolapatienten, was laut der Weltgesundheitsorganisation in Westafrika zu einer Reihe von Infektionen geführt hat.