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Kritik am Angriff auf UN-Schule in Rafah

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Kritik am Angriff auf UN-Schule in Rafah

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Bei Gefechten im südlichen Gazastreifen ist erneut eine UN-Schule getroffen worden. Mindestens zehn Palästinenser seien bei dem Angriff in der Stadt Rafah getötet worden, 30 weitere wurden verletzt. Dies teilte der Sprecher des palästinensischen Gesundheitsministeriums mit. Eine israelische Armeesprecherin sagte, der Vorfall werde geprüft.

Nach Angaben eines UN-Sprechers hatten rund 3000 Menschen in der angegriffenen Schule Schutz gesucht. Bereits fünf UN-Schulen wurden in den vergangenen Wochen angegriffen. Der Leiter der UN-Flüchtlingsbehörde in Gaza, Robert Turner, äußerte Unverständnis über einen solchen Angriff:

“Diese Einrichtungen sind bekannt, ihre Lage wurde dem israelischen Militär mehrfach mitgeteilt. Sie wissen, wo diese Unterschlüpfe sind. Wie es möglich ist, dass so etwas trotzdem weiter geschieht, weiß ich nicht. Mir fehlen die Worte. Ich verstehe es nicht.”

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zeigte sich schockiert vom Angriff auf die Schule. Er sprach von einem “kriminellen Akt”. Die Verantwortlichen müssten dafür zur Rechenschaft gezogen werden.