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Gaza-Krieg: Kein Vertrauen in Waffenstillstände mehr

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Gaza-Krieg: Kein Vertrauen in Waffenstillstände mehr

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Israel und die palästinensische Seite werfen sich gegenseitig vor, eine von Israel angebotene siebenstündige Feuerpause am Montag gebrochen zu haben.

Bei einem israelischen Bombenangriff auf ein Flüchtlingscamp sollen nach palästinensischen Angaben ein achtjähriges Mädchen getötet und 29 Menschen verwundet worden sein. Nach israelischen Angaben hätten militanten Palästinenser trotz der Feuerpause unter anderem vier Raketen auf Israel abgeschossen.

“Israel hält sich nicht an Pausen oder Waffenstillstände. Es ist immer dieselbe Geschichte, immer derselbe Verrat. Um kurz nach zehn hatten sie schon ein Haus getroffen. Dann zerstörten sie ein ganzes Viertel. Mit den Einwohnern darin”, so ein Einwohner von Gaza-Stadt.

Aufgebrachte Menschen trugen acht Palästinenser, die alle einer Familie angehören sollen, zu Grabe. “Schau her, Obama”, sagte ein Mann, ein totes Kind in die Kamera haltend.

Unterdessen präsentierten die Kassam-Brigaden, der bewaffnete Flügel der Hamas, in einem Internetvideo ein neues, angeblich selbst konstruiertes Gewehr, das eine Reichweite von zwei Kilometern haben soll und bereits gegen israelische Soldaten eingesetzt werde.