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Libanons Militär setzt Kampf gegen syrische Rebellen fort

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Libanons Militär setzt Kampf gegen syrische Rebellen fort

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Die libanesische Armee ist auf die Grenzstadt Arsal vorgerückt, die am Wochenende von Milizen aus Syrien angegriffen wurde. Mindestens 13 Soldaten sind seit Samstag bei den Kämpfen ums Leben gekommen. Mehr als 20 werden vermisst.

Bei den Angreifern handelt es sich offenbar um Mitglieder der Al-Kaida nahestehenden Al-Nusra-Front.

Der libanesische Ministerpräsident Tammam Salam hat einen Kompromiss mit den Rebellen ausgeschlossen: “Es gibt keine politische Lösung im Konflikt mit Leuten, die sich mit repressiven, uns fremden religiösen Grundsätzen in arabische Gesellschaften einmischen und abscheuliche Praktiken im Libanon einführen wollen.”

Arsal ist eine vorwiegend von Sunniten bewohnte Stadt, in der Zehntausende Flüchtlinge aus Syrien in Lagern untergebracht sind. Laut dem Roten Kreuz sind mehrere Tausend Menschen durch die anhaltenden Kämpfe von der Außenwelt abgeschnitten. Andere Flüchtlinge hat das libanesische Militär zu ihrem eigenen Schutz aus der Stadt gebracht.