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Schwierige Rettungsarbeiten nach Erdbeben in China

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Schwierige Rettungsarbeiten nach Erdbeben in China

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Die Hilfe für die Erdbebenopfer im Südwesten Chinas wird auch über die Luft transportiert – nach der Katastrophe mit etwa 400 Toten ist der Zugang zu dem Erdbebengebiet schwierig. Schwere Regenfälle und Erdrutsche blockieren an vielen Orten den Zugang. Etwa 2000 Verletzte wurden laut Staatsfernsehen bisher geborgen. Offenbar können nicht alle angemessen behandelt werden. Mediziner in der Region rund um das Epizentrum im Ort Longtoushan klagen über fehlende Arzneimittel.

Ministerpräsident Li Keqiang besuchte das Katastrophengebiet in der Provinz Yunnan. Die Erschütterung der Stärke 6,5 war selbst für die erdbebengeplagte Region stark: Seit 14 Jahren hatte es dort laut Behörden nicht mehr so heftig gebebt.

Der staatlichen Nachrichtenagentur zufolge wurden rund 80.000 Häuser zerstört und weitere 124.000 schwer beschädigt. Mehr als 200.000 Menschen wurden bereits evakuiert. Wie viele noch tot oder lebendig unter den Trümmern liegen, ist kaum zu sagen. Auch zwei Tage nach dem Unglück hoffen die Rettungskräfte noch, Überlebende zu finden.