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Suche nach letztem Vermissten in der "Costa Concordia" begonnen

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Suche nach letztem Vermissten in der "Costa Concordia" begonnen

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Im Wrack des havarierten Kreuzfahrtschiffs “Costa Concordia” ist die Suche nach dem letzten Vermissten des Unglücks aufgenommen worden. Es handelt sich um ein indisches Besatzungsmitglied, dessen sterbliche Überreste noch in dem Kreuzfahrtschiff vermutet werden. Die “Costa Concordia” befindet sich seit dem 27. Juli zur Abwrackung in Genua.

Der Bruder des Mannes, Kevin Rebello, sagte, er sei Ausländer, aber man habe eine große Sache für ihn getan. Wäre das Unglück in seiner Heimat geschehen, hätte man es sicher schon vergessen.

50 Leute suchen zunächst im Bereich des Decks 3, dort wurde auch die Leiche einer weiteren Passagierin entdeckt. Dem Team, das in mehreren Gruppen arbeitet, gehören auch Taucher und Höhlenforscher an.

Bei der Havarie der “Costa Concordia” im Januar 2012 vor der Insel Giglio waren 32 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch zwölf Deutsche. Der Strafprozess gegen Kapitän Francesco Schettino soll am 22. September fortgesetzt werden.