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Russische Gegensanktionen: Aktieneinbrüche aus Sorge um sibirischen Luftraum

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Russische Gegensanktionen: Aktieneinbrüche aus Sorge um sibirischen Luftraum

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Der russische Präsident Wladimir Putin hat seine Regierung angewiesen, als Antwort auf die jüngsten EU- und US-Sanktionen eigene Maßnahmen vorzubereiten.

Dazu könnte laut einem russischen Zeitungsbericht auch ein Überflugverbot für westliche Fluglinien über Sibirien gehören. Der Luftraum wird derzeit unter anderem für Flüge zwischen Europa und Japan genutzt.

Es wäre eine Vergeltungsmaßnahme für die Aeroflot-Tochter Dobrolyot, die auch die Krim anfliegt, letzte Woche wegen eines Flugverbots den Betrieb aber weitgehend einstellen musste.

Die Aktien mehrerer Fluggesellschaften, die die sibirische Route nutzen, brachen am Dienstag ein, Finnair gab um 5,6 Prozent nach.

Betroffen war allerdings auch die Aeroflot, ihre Aktie verlor fast sechs Prozent. Die Gesellschaft kassiert pro Jahr mehrere hundert Millionen Euro an Überfluggebühren – Einnahmen, die ihr bei einer Schließung des sibirischen Luftraums verloren gingen.