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Deutsche Telekom zeigt keine Eile: "Wir haben ein exzellentes US-Geschäft"

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Deutsche Telekom zeigt keine Eile: "Wir haben ein exzellentes US-Geschäft"

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Während Wettbewerber auf dem europäischen Kontinent teils empfindliche Rückgänge verzeichnen mussten, hat die Deutsche Telekom im abgelaufenen Quartal Umsatz und operatives Ergebnis in etwa auf Vorjahresniveau gehalten.

Paradox: Ihre bessere Entwicklung gründet einmal mehr auf dem boomenden US-Geschäft – das zum Verkauf steht. T-Mobile US fühlt sich als Nummer vier auf dem Markt zu klein. Dabei laufen der Firma in Scharen die Kunden zu, 1,47 Millionen zwischen April und Juni, insgesamt mehr als 50 Millionen. Finanzvorstand Thomas Dannenfeldt: “Wir haben ein exzellent laufendes US-Geschäft”.

Erst vor wenigen Tagen hatte Wettbewerber Sprint einen Rückzieher gemacht, wegen der hohen Hürden, den Milliarden-Deal bei den Wettbewerbshütern
durchzubekommen – Sprint soll bereit gewesen sein, 24 Milliarden Euro für T Mobile US zu bezahlen. “Aktuell liegt kein Kaufangebot auf dem Tisch, das Wertzuwächse verspricht,” so Vorstandschef Tim Höttges, aber “das Iliad-Angebot hat uns überrascht”. Die US-Tochter hatte das jüngste Angebot aus Frankreich – die Rede ist von gut 11 Milliarden Euro für einen Anteil von 56,6 Prozent – als zu niedrig zurückgewiesen.

Insgesamt fiel der Umsatz der Deutschen Telekom zwischen April und Juni um 0,3 Prozent auf 15,11 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) legte um den gleichen Prozentsatz auf 4,43 Milliarden Euro zu – das US-Geschäft glänzte mit plus 16,5 Prozent.

su mit Reuters, dpa