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Ukraine: Mögliche Militärhilfen für die Armee

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Ukraine: Mögliche Militärhilfen für die Armee

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Donezk, die Separatistenhochburg in der Ostukraine, ein paar Stunden nach dem Angriff der ukrainischen Armee. Mindestens vier Menschen wurden dabei getötet, fünf weitere verletzt. Neben zahlreichen Gebäuden wurde auch ein Krankenhaus zerstört. Die Lage in der Ukraine bleibt weiter angespannt, jetzt tut sich etwas an der Spitze der prorussischen Separatisten : Der bisherige Anführer und selbsterklärte Premier der “Volksrepublik Donezk”, Alexander Borodai, tritt zurück.

“Wie manche vielleicht wissen, komme ich aus Moskau. Ich denke, dass die Menschen der Volksrepublik Donezk hier in Donbass von jemandem geführt werden sollten, der bis in die Knochen ein echter Donbasser ist”, so Borodai.

Das ukrainische Fernsehen strahlte unterdessen Bilder der Armee aus, diese bereite eine militärische Positionierung im Osten des Landes vor.
Erst heute hätten pro-russische Separatisten angeblich einen Kampfjet abgeschossen.

“Wir sind dabei, Maßnahmen vorzubereiten, um unsere Städte Donezk und Luhansk zu befreien”, sagte ein Sprecher.

Unterstützung soll Kiew dabei wohl von der NATO erhalten: Der ukrainische Staatspräsident Petro Poroschenko hat heute mit dem Generalsekretär des westlichen Verteidigungsbündnisses, Anders Fogh Rasmussen, über mögliche Militärhilfen gesprochen.

“Dieser Besuch fällt genau in die Zeit, als es Berichte über eine russische Invasion in der Ukraine und der Möglichkeit einer sogenannten friedenserhaltenden Operation in Donbass gab. Der Besuch von Rasmussen ist eine eindeutig politische Nachricht: Tun Sie das nicht”, erklärt Experte Volodymyr Fesenko.

Beobachter berichten, dass an der Grenze zwischen den beiden Ländern vermehrt Menschen in Uniform von Russland in die Ukraine und umgekehrt kämen.