Eilmeldung

Eilmeldung

Ebola-Alarm vor allem an Flughäfen

Sie lesen gerade:

Ebola-Alarm vor allem an Flughäfen

Schriftgrösse Aa Aa

Die Weltgesundheitsorganisation hat die Ebola-Epidemie in Westafrika zum Internationalen Gesundheitsnotfall ausgerufen. Nach Liberia und Sierra Leone rief nun auch Nigeria den Notstand aus. Am Flughafen von Lagos wird jeder Passagier auf Hinweise auf eine Ebola-Erkrankung untersucht.

“Wenn wir irgend etwas Verdächtiges entdecken”, sagt Flughafendirektor Yajebu Dati, “bringen wir die Leute in einen abgesonderten Teil des Flughafens. Dort haben wir auch einen Quarantäne-Bereich für den Fall, dass eine Isolation nötig sein sollte.”

Am Frankfurter Flughafen bekommen Passagiere aus Nigeria Info-Material ausgehändigt, das sie über die Krankheit und ihre Symptome informiert. Die Lufthansa fliegt täglich von Frankfurt aus zwei Ziele in Nigeria an: Lagos und Abuja.

Die Weltbank will bis zu 200 Millionen Dollar zur Verfügung stellen, um das Virus unter Kontrolle zu bekommen und den wirtschaftlichen Schaden durch die Seuche zu mindern. Das Geld solle für grundlegende Hilfen benutzt werden, etwa Medikamente und medizinische Fachkräfte. Außerdem solle es Menschen helfen, die durch dfie Epidemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten seien, hiess es.

Der Weltgesundheitsorganisation wurden bis zum 6. August von den betroffenen Ländern Guinea, Liberia, Nigeria und Sierra Leone fast 1800 bestätigte sowie Verdachtsfälle gemeldet, mehr als 960 Menschen starben.

Die EU kündigte an, ihre Finanzhilfe um weitere acht Millionen Euro auf fast 12 Millionen Euro aufzustocken. Zudem soll ein zweites mobiles Labor für Gesundheitstests in die Region entsandt werden.