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Iraks Außenminister: "Kein klassischer Krieg"

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Iraks Außenminister: "Kein klassischer Krieg"

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US-Kampfflugzeuge haben weitere Ziele im Irak angegriffen. Nach Angaben des Pentagons wurden Einheiten und Stellungen der Gruppe Islamischer Staat (IS) attackiert. Das Weiße Haus teilte mit, man habe keinen Zeitraum für die Militäroperationen festgelegt, der Einsatz von Bodentruppen sei ausgeschlossen.

Das Einsatzgebiet der US-Bomber befindet sich insbesondere im Norden des Irak. Mit den Angriffen wollen die USA einen Völkermord verhindern, teilte Präsident Barack Obama vor dem Beginn der Luftschläge mit. Die irakische Regierung habe die Amerikaner um Hilfe gebeten, betonte Washington. Eine Billigung des US-Kongresses steht aus.

“Dies ist kein klassischer Krieg”, sagte der irakische Außenminister Hoshiar Mahmoud al-Zibari. “Es ist kein Frontenkrieg mit einer regulären Armee. Sie greifen in kleiner Zahl an, mit mobilen Kräften und mit Schnelligkeit. Sie halten kein Territorium.”

Die Effektivität der US-Luftangriffe gegen die IS-Milizen sei jedoch limitiert, fügte al-Zibari hinzu. Die eigentliche Arbeit müsse von den irakischen Bodentruppen erledigt werde, sagte er. Der Einsatz der US-Kampfflugzeuge könne allerdings dabei helfen, den Vormarsch der Extremisten aufzuhalten oder zumindest einzugrenzen sowie strategisch wichtige Städte und Einrichtungen zu schützen, erläuterte der irakische Außenminister.