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Ukraine: Am Maidan soll Schluss sein


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Ukraine: Am Maidan soll Schluss sein

Bis vor einem halben Jahr war er das Epizentrum des Widerstandes gegen die Regierung: der Maidan in Kiew. Nun haben städtische Angestellte und Freiwillige damit begonnen, den Freiheitsplatz zu räumen und zu säubern.

Dabei kam es auch zu Auseinandersetzungen. Von einer Zwangsräumung wollte Kiews Bürgermeister, Vitali Klitschko, nicht sprechen. “In Gesprächen überzeugen wir die Aktivisten Schritt für Schritt”, so Klitschko. “Ich sage es noch einmal, wir verhandeln, damit diese Situation zu einem Ende gebracht werden, und Kiew zum normalen Leben zurückkehren kann.”

Denn noch immer harrt ein harter Kern von Aktivisten aus vielen Landesteilen am Maidan aus. Sie fordern unter anderem eine Aufarbeitung der Janukowitsch-Zeit und sehen auch die neue Regierung kritisch. “Nichts von dem, was die Regierung versprochen hat, ist passiert”, so ein Aktivist. Es gibt keine Maßnahmen zur Entfernung der alten Kader, niemand wird zur Verantwortung gezogen. Es ist praktisch nichts getan worden.”

Für viele ist die Zeltstadt am Maidan inzwischen zu einem Zuhause, das Aktivistentum zu einem Lebensmodell geworden. Bei den Aufräumarbeiten gab es Zusammenstöße und einige Verletzte.

Am Maidan hatte die Ukrainekrise ihren Anfang genommen. Seit Winter 2013 halten Aktivisten den Platz besetzt, unterstützt durch Nahrungsmittelspenden aus der Bevölkerung. Seit dem Sturz Janukowitsch ist die Zahl der Besetzer stark rückläufig.

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